Artikel zum Thema Gesundheit und Abnehmen
1. Schaust Du noch auf das Körpergewicht?
Abnehmen - das wollen wohl circa die Hälfte der Frauen und Männer in Deutschland. Am liebsten hartnäckiges Körperfett. Doch kann eine Waage das überhaupt messen? Das erfährst Du hier in meinem Artikel.
Beispiel 1:
Nehmen wir an, Du hast 3 Tage wenig gegessen und Dich viel bewegt. Die Waage misst am darauffolgenden Tag 2 kg weniger. Super, denkst Du. So kann es weiter gehen. Leider ist aber das wenigste davon Körperfett.
Warum? In der Theorie sind in einem Kilo Körperfett enorme 7.000 kcal Energie gespeichert. In drei Tagen hättest Du daraus abgeleitet also ca. 14.000 kcal mehr Energie verbraucht, als Du gegessen hast. Pro Tag ca. 4670 kcal. Wenn Du Dich mit Kalorien auskennst, wirst Du schnell feststellen, dass das kaum möglich ist. Es sei denn, Du trainierst so athletisch wie eine Tour de France Teilnehmerin oder ein Tour de France Fahrer.
Was hast Du dann verloren?
- Mageninhalt
- Blasen- und Darminhalt
- Gebundenes Wasser in Blut und Leber
- Hormonell bedingte Wassereinlagerung (Periode)
- Wasser über die Haut und Lunge
- weniger getrunken?
Das Erste, was Du in kurzer Zeit am meisten verlierst und auf der Waage sofort erkennbar ist, werden zum überwiegenden Teil immer nur Wasser und Nahrungsbestandteile sein.
Beispiel 2:
Du kennst jemanden, der schon seit Jahr und Tag von sich behauptet, er wiege immer gleich viel. Glückwunsch, könnte man denken. Trotzdem ist der Bauch mit den Jahren angewachsen und dieser Mensch sieht teigiger aus als früher.
Warum? Im Alter schwindet der Muskelanteil. Im Umkehrschluss kann dieses Gewicht dann nur durch Fett ersetzt worden sein, sonst wäre die Person leichter geworden auf der Waage. Der wachsende Bauch bei gleichem Körpergewicht ist also nur logisch.
Übrigens: Weniger Muskeln, bzw. Muskelleistung führen zu mehr Fetteinlagerung.
Beispiel 3:
Jemand sieht sehr schlank aus, wird aber von einem Schlaganfall überrascht. Wie tragisch. Denn die Person war doch immer sportlich.
Warum? Das Körpergewicht allein sagt nichts über die Gesundheit aus. Auch schlanke und sportliche Menschen können entzündungsförderndes Organfett einlagern, was das Herz-Kreislauf Erkrankungsrisiko erhöht.
In den Gesundheitszustand spielt nämlich noch viel mehr. Sport allein, kann Themen wie ungesunde Ernährung, chronisch erhöhten Stress, Regenerationsdefizite und seelische Leiden niemals kompensieren.
Die Lösung?
- Schau nicht auf das tagesaktuelle Körpergewicht, sondern verfolge Deine Tendenz. Dafür kannst Du regelmäßig den Wochendurchschnitt errechnen. Anhand dieser Ergebnisse lässt sich besser ableiten, ob Dein Vorhaben auf einen guten Weg ist.
- Trainiere Deine Muskeln, um den vorzeitigen Abbau entgegenzuwirken. Nutze eine Körperfettanalysewaage, damit Du erkennen kannst, ob Muskeln oder wirklich Fett abgebaut werden. Neuere Modelle bestimmen sogar den aktuellen Organfettanteil.
- Gesundheit entsteht erst aus dem Gleichgewicht mehrerer zusammenwirkender Faktoren. Es ist nicht allein am Körpergewicht zu erkennen. Die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil. Du kannst damit sogar alle Themen wie sportliche Leistung und Muskelerhalt, Deine Stressresistenz, die Regenerationsfähigkeit und sogar das seelische Wohlbefinden positiv beeinflussen.
Mein Tipp:
Aussagekräftiger, als eine einfache Körpergewichtswaage ist es auch, ganz klassisch den Bauchumfang zu messen. Darum geht es den meisten Menschen und damit lassen sich alle drei Situationen managen. Du kannst nämlich über Deinen durchschnittlichen Bauchumfang erkennen, ob Du tendenziell wirklich Körperfett abbaust und in der Bauchhöhle gespeichertes Organfett reduzierst.
Für Männer gilt übrigens ein Bauchumfang von unter 94 und bei Frauen von unter 80 als gesundheitlich unbedenklich, wobei das auch immer in einem Gesamtverhältnis gesehen werden darf.
Hast Du etwas mehr Umfang, aber ernährst Dich bewusst, bewegst Dich regelmäßig und belastest Deine Muskulatur, kannst Stress ausgleichen und fühlst dich seelisch weitestgehend im Gleichgewicht, sollte das aus gesundheitlicher Sicht kein Thema für Dich sein. Besonders, wenn Du keine gesundheitlichen Vorbelastungen wie hohen Blutzucker oder Bluthochdruck, bzw. hohe Blutfettwerte hast. Vor allem, weil jeder Mensch auch andere genetische Proportionen besitzt und diese nicht in einer statistischen Zahl abgebildet werden können.
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Herzliche Grüße
Andreas Stübs
abnehmen-mit-sinn.de
2. Warum sich eine Pizza nicht mit Sport ausgleichen lässt!
Viele Menschen hoffen, sie könnten mit Sport kalorienreiche Mahlzeiten wie Pizza einfach ausgleichen – besonders beim Abnehmen. Aber halt! Diese Annahme ist zu kurz gedacht und könnte der Gesundheit auf lange Sicht ganz schön zusetzen, wie auch ich erfahren durfte.
Klar, die meisten von uns wissen, mehr Bewegung führt zu einem höheren Kalorienverbrauch. Also warum nicht einfach die Pizzakalorien beim nächsten Workout wegschnitzen?
Aber mit der Denkweise habe auch ich damals übersehen, dass körperliche Betätigung nicht nur den Kalorienverbrauch anheizt. Gleichzeitig nimmt nämlich auch der Bedarf an lebenswichtigen Vitalstoffen wie Vitaminen und Mineralien zu.
Und weil ich damals auch nicht darauf geachtet hatte, bekam ich trotz Sport Herz-Rhythmusstörungen. Das war ein Weckruf für mich, und ich begann, meine Ernährung zu überdenken. Heute sind diese Symptome zum Glück verschwunden.
Ein Beispiel macht das sehr deutlich
Durch sportliche Aktivitäten erhöht sich der Tagesbedarf an Magnesium um etwa 10 bis 50 %. Die knusprige Pizzakruste enthält aber im Vergleich zu Boden aus Vollkornmehl nur noch etwa 15 % des ursprünglichen Magnesiumgehalts!
Magnesium hält Muskel- und Herzleistung aber auch dein Nervensystem auf Trab. Wenn du also häufiger eine von drei Mahlzeiten durch Pizza ersetzt, fehlen diesen Organen eine erhebliche Menge an Möglichkeiten. Paradoxerweise kann das auch dazu führen, dass das Abnehmen schwieriger wird. Denn Magnesium spielt auch bei der Fettverbrennung eine wichtige Rolle.
Bevor Du nun versuchst, wieder einmal beim Walken oder Joggen die Kalorien aus deinem Lieblingsjunkfood abzutrainieren, sei Dir bewusst, dass Du mit hoher Wahrscheinlichkeit Schritt für Schritt in einen Nährstoffmangel hinein läufst.
Fazit: Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man ungesunde Mahlzeiten einfach mit Sport kompensieren kann. Denn mehr Bewegung verlangt immer auch und unbedingt nach mehr Vitalstoffen!
Daher mein Tipp als Abnehmcoach: Wenn dir nicht nur dein aktuelles Körpergewicht wichtig ist, sondern auch deine langfristige Gesunderhaltung, gönn dir ab und an mal eine Pizza – aber kombiniere sie dann routinemäßig mit einem leckeren, vitalstoffreichen Salat. Besonders mit grünen Blattgemüse holst du dir zurück, was die Pizza Dir nicht geben kann.
Guten Appetit
Ich bin übrigens Andreas Stübs, Ernährungsexperte, Online Abnehmcoach und Motivator und ich liebe es gesundheitsinteressierten Menschen dabei zu helfen, hartnäckiges Körperfett dauerhaft verschwinden zu lassen. Und das ganz ohne Pillen und OPs.
Wenn dir dieser Artikel nützlich erscheint oder du jemanden kennst, der davon profitieren könnte, teile gerne den Link!
Herzliche Grüße
Andreas Stübs
abnehmen-mit-sinn.de
3. Die 10 besten Ernährungstipps für Gesundheit und Figur.
Hier kannst Du nicht viel falsch machen. Wenn Du diese Tipps in Deinen Alltag integrierst, nimmst Du garantiert ab und entlastest Deinen Organismus. Aber so einfach ist die Umsetzung oft nicht und nicht jeder Tipp wird zu Dir und Dein Leben passen. Fange mit dem Einfachsten an und sammle erste Erfolge, die Dich motivieren, weitere Schritte zu unternehmen.
1. Trinken
Wasser ist wohl das Wichtigste überhaupt. Wir bestehen aus ca. 70 Prozent Wasser. Nichts in unserem Körper funktioniert ohne Wasser. Bereits 1% Wasserdefizit kann kurzfristig zu deutlichen Funktionseinschränkungen führen. Ein chronischer Wassermangel beschleunigt die Alterung und beeinträchtigt die Gesundheit.
- Trinke morgens nüchtern Wasser, um den Stoffwechsel zu starten. 200 ml pur oder mit ½ Zitrone oder 1 EL Apfelessig (nicht pasteurisiert oder wärmebehandelt)
- Über den Tag sollten 60 % des gesamten Flüssigkeitsbedarfes getrunken werden. Faustformel: 0,035 Liter x Körpergewicht in Kilogramm x 0,6.
- Die verbleibenden 40 % werden normalerweise über die Nahrung zugeführt.
- Körperliche Arbeit, Schwitzen, sowie Wärmeeinflüsse von außen (z. B. Sauna, Sommer) können den Bedarf deutlich erhöhen.
2. Frühstück
Iss ein ausgewogenes und sättigendes Frühstück, bevor der Aufgabenalltag startet. Gib Deinem Energiestoffwechsel mit dem Frühstück das Signal hochfahren zu können und nicht auf Sparflamme laufen zu müssen. Wer schon viele Jahre morgens keinen Hunger mehr verspürt, bei dem liegt eventuell bereits eine angelernte Störung des körpereigenen Hungerregulationssystems vor.
3. Satt essen
Wenn Du in jeder ausgewogenen Mahlzeit ein angenehmes Sättigungsgefühl erreichst, wirst Du weniger Snacken wollen, bekommst keine Energietiefs, keinen Heißhunger und bist stressresistenter. Vermeide stopfen. Zu spätes Essen und üppiges Essen vermeiden, um dem Regenerationsstoffwechsel in der Nacht nicht zu stören.
4. Snacken
- Snacke nicht zwischen den Hauptmahlzeiten (besser zur Hauptmahlzeit dazu)
- Wenn der kleine Hunger kommt iss besser Obst. Es ist gesunder Zucker und liefert Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, sowie überwiegend Wasser.
- Vermeide industrielle Knabbereien oder Süßigkeiten und Vorratshaltung.
- Greife besser auf Trockenfrüchte zurück mit Vitaminen, enorm vielen Mineralstoffen und Ballaststoffen.
- Unbehandelte Nüsse sättigen lange und nähren (auch als „Studentenfutter“ bekannt).
- Verzichte auf jede Art von süßen oder kalorienbasierten Getränken, denn auch das zählt leider zum Snacken dazu.
- Lasse Snacks nicht sichtbar herumstehen!
5. Natürliche Eiweißbeilage
Achte zu jeder Mahlzeit auf eine natürliche Eiweißbeilage (überwiegend pflanzlich) • Nüsse, Kerne und Samen sowie Hülsenfrüchte sind sehr gesunde und nährstoffreiche Eiweißlieferanten. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Arten und Varianten.
- Bio-Eier
- Bio-Milchprodukte ohne andere Zutaten (Zucker, Süßstoffe, Zusatzstoffe, Aroma etc.)
- Bio-Fleisch in Maßen, fettarme Varianten, vorwiegend Geflügel.
- Regelmäßig Fisch.
- Vermeide Wurst. Besser ist Bratenaufschnitt.
6. Obst und Gemüse
- Iss zu jeder Mahlzeit Gemüse oder Obst (Faustregel circa die Hälfte jeder Mahlzeit). So verhinderst Du automatisch zu viele Kalorien aufzunehmen und tankst wertvolle Vitalstoffe.
- Auch Hülsenfrüchte zählen zu Gemüse.
7. Frisch, wenig und unverarbeitet
Iss überwiegend frisches, wenig- und unverarbeitetes und vermeide Fertigprodukte. Und so erkennst Du gesunde Lebensmittel
- Sie sind unverpackt oder maximal in Karton oder Folie eingehüllt (frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse etc.)
- Gesundes, verpacktes enthält keine Zusatzstoffe, Zucker, Stärke, Öle oder Aromen, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Füllstoffe etc.
- Am leichtesten gelingt das, wenn Du selbst zubereitest, Deine Mahlzeiten vorbereitest und unterwegs Deine selbst hergestellten Mahlzeiten dabeihast. So sparst Du Geld und Zeit in der Zukunft, wo Du dann wahrscheinlich beides für die Folgen einer ungesunden Ernährung investieren musst.
8. Vollkorn und Weißmehl
- Vollkornprodukte wie Hafer, Vollkornbrot (besonders Roggen) und andere Backwaren aus Vollkorn werden im Allgemeinen gut vertragen und tragen zur langanhaltenden Sättigung bei. Als Hauptnahrungsquelle sind sie jedoch eher ungeeignet, da der Nährstoffgehalt vergleichsweise niedrig ist.
- Verzehre am besten zu Hause oder wann immer du es vermeiden kannst, keine Weißmehl Produkte. Sie enthalten nochmal um ein Vielfaches weniger an Vitaminen, gesunden Fetten, Eiweißen und Mineralstoffen, sowie Ballaststoffen, im Vergleich zu Vollkorn. Es ergeben sich bereits außerhalb Deines Einflussbereiches genügend Situationen, wo Du wahrscheinlich nicht auf Weißmehlspeisen verzichten willst.
9. Alkohol
Ein oft übersehener Fakt: Alkohol verhindert die Fettverbrennung über 12 bis 24 Stunden. Mittlerweile empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 0 g Alkohol. Alles darüber hinaus ist bereits mit geringen bis hohen gesundheitlichen Risiken verbunden. Vermeide Alkohol, wenn Dir Deine Organe und Deine grauen Zellen lieb und teuer sind und Du die damit indirekt verbundenen Folgeerkrankungen vermeiden willst. Sollte es schwerfallen, frage Dich nach dem Warum.
10. Die 4 Kriterien einer gesunden Ernährung
Fühlst Du Dich müde, hast Du Stress mit der Verdauung nach dem Essen oder isst Du Lebensmittel nur weil sie gesund sind oder weil Du sie empfohlen bekommen hast, dann suche besser geeignete Alternativen. Prinzipiell sollte eine gesunde Mahlzeit immer alle dieser 4 Kriterien erfüllen.
Geschmack und Genuss
Deine Lebensmittel sollten Dich zufrieden stellen und auch Lust und Freude darauf erzeugen können. (vorher, beim Essen und auch danach)
Funktionalität
Was Du ist, sollte leicht in den Alltag passen und als Lösungen langfristig umsetzbar sein.
Verträglichkeit
Die Auswahl der Lebensmittel sollte nicht belasten, weder das Organsystem noch sollten sie übermäßig Giftstoffe enthalten.
Nährstoffe
Dein Essen sollte Dich immer mit allen nötigen Nährstoffen versorgen. Hochverarbeitete Produkte können das nicht.
Herzliche Grüße
Andreas Stübs
abnehmen-mit-sinn.de